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Anna Rossinelli

Anna Rossinellis neue Single „Forevermore“ lebt ab den ersten Takten von Bewegungsdrang: „Feels like I’m losing my mind / I’m ready to go now / I’m ready to go now“. Und wer aufbricht, lässt immer auch zurück: Menschen oder Momente, die nicht bleiben oder nicht mehr kommen. Statt wehmütig zeigt sich die 34-jährige Baslerin aber entschlossen: „Sucks that we’ve been here before“ findet sie – aber ist damit auch endlich bereit für den entscheidenden Schritt.

„Forevermore“ nimmt uns mit ins kalte Wasser, in das Anna Rossinelli taucht – und zwar lustvoll und kopfvoran. Ihre Stimme, mal nah und warm, mal kämpferisch und beherzt, begleitet dramaturgisch durch ihre Geschichte: eine Momentaufnahme dieses ganz speziellen Vakuums, in dem Vergangenes schon alt und Neues zwar spürbar, aber noch nicht in Sicht ist. Ihre Erfahrungen nutzt Anna als Motor, nimmt statt Wunden Stärke und Optimismus mit: „But I’ll break out / and shout, I won’t be silent / forevermore“. Erhobenen Hauptes und voller Neugier bricht sie also auf – in ein neues Kapitel, das sie dank gewonnenem Vertrauen nicht nur erleben sondern selber schreiben will.

Der Song, den Rossinelli zusammen mit ihrer Band und der in Hamburg lebenden englischen Produzentin Charlie McClean (Christina Perri, Icona Pop, Ellie Goulding) geschrieben und produziert hat, erzählt ihre Emanzipation auch musikalisch: Was mit sanft-verspielten Eighties-Synthies beginnt, endet mit kräftigen Indie-Akkorden, zu denen die Sängerin ihrer Zukunft fadengerade und strahlend ins Gesicht singt. Und egal, was diese bringt – eine Chance zum Wachsen gehört ganz bestimmt dazu: „I’m ready to go now / I’m ready to grow now.“ Anna Rossinelli hat mit „Forevermore“ eine Ode für alle geschrieben, die über sich hinauswachsen – immer wieder, für immer und ewig.

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